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“Dads Anorak”: Eine typisch schwedische Interpretation von Qualität und Emotionen

Was muss ein Kleidungsstück haben, damit du über viele Jahre Freude daran hast? Die Geschichte über „Dads Anorak“ unterstreicht die Bedeutung von Qualität, Langlebigkeit und emotionalem Wert.

Geschichte | Lesedauer 5 Minuten

Geschichten. Langlebigkeit. Sparsamkeit. Erinnerungen. Warum behalten wir manche Dinge länger als andere?

Im Fall von Lars-Erik und seinem geliebten Fjällräven Anorak aus dem Jahr 1982 ist es eine Kombination aus mehreren Faktoren – darunter wertvolle Familienerinnerungen, schwedische Traditionen und die Überzeugung, dass Qualität die Basis für eine emotionale Verbindung zu einem Produkt ist. In Kombination ergibt sich daraus eine schöne Anekdote, die Lasses Tochter Siri (eine Mitarbeiterin des Fjällräven Teams) gerne teilt. Insbesondere deswegen, weil dieser Anorak die neue Vardag Kollektion inspirierte.

Alles begann mit einer überraschenden Verbindung zu unserem Gründer Åke Nordin. Im Jahr 1982 dachten Lasse und seine zukünftige Ehefrau darüber nach, ein neues Leben im schwedischen Örnsköldsvik zu beginnen. Als Göteborger wollten sie näher an der Natur leben. Während sie nach Arbeit im Norden suchten, bekam Lasses Freundin eine Stelle in der Marketingabteilung von Fjällräven angeboten. Als Marketing Managerin arbeitete sie direkt mit Åke und dem Management-Team zusammen und hatte Zugang zu allen Testprodukten. Lasses Meinung zu den Produkten ist heute so klar wie damals:

Ich habe sie vom ersten Tag an geliebt.

Lars-Erik

Alles nach seiner Vorstellung

Jeder passionierte Skifahrer wird einem bestätigen können, dass sich eine voluminöse Isolierung nicht für Jacken eignet – besonders nicht im Tiefschnee. In den 70er- und 80er-Jahren, als diese dicken Jacken weit verbreitet waren, war der Anorak erfrischend anders. Ein Beispiel dafür, was möglich ist, wenn Outdoor-Bekleidung strikt nach Funktionalität und Vielseitigkeit entworfen wird.

„Die Jacke hatte alles, was ich wollte – inklusive Sturmkragen mit abnehmbarer Kapuze und einlagigem Obermaterial. Meiner Erfahrung nach ist das die beste Lösung im Tiefschnee. Es war die erste Jacke, die mir perfekt passte. Sie fühlte sich wie maßgeschneidert an.“

Und wer gedacht hätte, dass ein praktisch denkender Kerl wie Lasse sich nicht um Äußerlichkeiten kümmert, liegt falsch. Die Farbe ist nämlich eines seiner Lieblingsdetails.

„Die Jacke ist rot und hat genau den richtigen Farbton. Sie sieht schick aus und kommt nie aus der Mode. Ich trage den Anorak seit den 80ern fast durchgängig und es gibt nichts, was ich daran ändern würde.”

Qualität schafft emotionale Langlebigkeit

Lasses Wertschätzung für den schlichten Stil seiner Jacke ist eng verbunden mit einem weiteren wichtigen Grundsatz von Fjällräven: Die Qualität eines Produkts bedingt seine emotionale Langlebigkeit. Diese Werte wurden schon von Åke selbst verkörpert und bilden bis heute einen der Eckpfeiler von Fjällrävens Designphilosophie. Obwohl Lasse sich nicht als übermäßig sentimental bezeichnen würde, gibt er gerne zu, dass auf diese Weise Kleidungsstücke entstehen, deren Wert über ihren praktischen Nutzen hinausgeht.

„Ich schätze die Beständigkeit von Fjällrävens Design. Die Produktentwickler lassen sich niemals von den neuesten Modetrends hinreißen, wenn sie ein Produkt verbessern oder ein neues kreieren. Die Entscheidung für klassische Designs zeichnet Fjällräven aus. Dadurch ist es möglich, die Produkte lange Zeit zu nutzen. Und obwohl ich nicht glaube, dass Produkte an sich emotional sind, bin ich überzeugt, dass sie mit Erinnerungen aufgeladen werden können. Besonders dann, wenn ihre ausgezeichnete Qualität sie langlebig macht.”

Wenn er nach seiner schönsten Erinnerung zu seinem Anorak gefragt wird, hat Lasse sofort seine Lieblingsgeschichte parat: Weihnachten 1989.

„Meine schönste Erinnerung? Das ist einfach. Weihnachten 1989 verbrachten wir in der schwedischen Bergregion Grövelsjön. Ich war auf Telemark-Skiern unterwegs auf dem Storvätteshågna, in 25 Zentimeter tiefem Schnee. Meinen zweijährigen Sohn zog ich in einem Pulka-Schlitten hinter mir her. Als wir unten im Tal ankamen, sagte er ‚Nochmal!‘. Für ihn musste ich einfach noch einmal auf den Berg klettern. Aber weißt du was? Die zweite Abfahrt war sogar noch schöner.”

Typisch schwedische Erinnerungen

„Der Anorak ist und war schon immer ein Gesprächsthema unter Schweden - besonders, wenn ich im Ausland unterwegs bin. Die Marke Fjällräven verrät anderen direkt, dass ich Schwede bin”.

Lasses jahrzehntelange Verbundenheit zu ein und demselben Anorak hat auch eine nationale Komponente: Die Qualität, Funktionalität und Langlebigkeit von Fjällräven Produkten empfindet er als typisch schwedisch – genau wie seine Überzeugung, Dinge zu hegen und zu pflegen, anstatt Neues zu kaufen.

Aktuell nutzt er seinen Anorak zum Skifahren – von Ski Alpin bis Skilanglauf. Auch beim Radfahren oder Wandern trägt er ihn. Und obwohl er nur ab und zu gewaschen werden muss, bemüht er sich, ihn in einem guten Zustand zu erhalten. Pflege und Reparatur übernimmt er bei Bedarf selbst.

„Wie viele Schweden wurde ich dazu erzogen, auf Qualität zu achten. Ich kümmere mich um das, was ich besitze, und kaufe mit Bedacht. Allgemein sollte man überlegt konsumieren, wenn einem Umweltthemen am Herzen liegen. Der beste Weg, dies zu tun, ist Dinge wiederzuverwenden und so wenig wie möglich neu zu kaufen.”

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