Foxtrail

So hat sich der Classic im Laufe der Jahre entwickelt

Ab 2020 wird es vier neue Destinationen des Classic-Events geben.

Abenteuer | Lesedauer 4 Minuten

Im Jahr 2019 feiert das Classic-Event in Schweden 15-jähriges Jubiläum. Allerdings hat Carl Hård af Segerstad, Globaler Event-Manager, erst im Jahr 2015 zum ersten Mal selbst am Fjällräven Classic teilgenommen. „Ich musste erst daran teilnehmen, um festzustellen, wie großartig dieses Event eigentlich ist“, gibt Carl zu. Wie viele schwedische Teilnehmer und Naturliebhaber aus anderen Ländern war er der Meinung, dass die Natur am besten allein zu genießen ist oder nur mit einer kleinen Gruppe von Freunden, die die gleichen Werte teilen. Aber eine wichtige Erkenntnis des Fjällräven Classic ist, dass Wandern etwas ist, das die unterschiedlichsten Menschen gemeinsam erleben können. Alle haben das gleiche Ziel: die gesamte Strecke zu absolvieren. Und jeder Einzelne erreicht dieses Ziel auf seine eigene Art und Weise – ob es nun drei oder sechs Nächte dauert. Das spielt keine Rolle. Carl hat das inzwischen schon viele Male erlebt: „Du wirst als Held gefeiert, egal wann du im Ziel ankommst.“ Das ist ein Grund, warum das Classic-Event so besonders ist – dieses einzigartige Gemeinschaftsgefühl.

IMG_7343

Carl Hård af Segerstad, Globaler Event-Manager.

Block not found

Über die Jahre hat sich das Classic-Event kontinuierlich weiterentwickelt, geprägt vom Feedback der Teilnehmer und den Erfahrungen der Freiwilligen und Mitarbeiter von Fjällräven. Eine der größten Veränderungen war die Bewertung der Zeit, die die Teilnehmer bis zum Ziel brauchten. In den ersten Classic Events gab es ein Bewertungssystem mit Medaillen. Wenn du beispielsweise den Classic in drei Tagen geschafft hast, hast du eine Goldmedaille bekommen, Silber für vier Tage und danach Bronze. Das wurde glücklicherweise abgeschafft und alle Teilnehmer erhalten jetzt die gleiche Medaille. Diese Änderung hatte einen interessanten Effekt. Ein Großteil der Teilnehmer ließ sich mehr Zeit. Es gab weniger Verletzungen. Und, was am wichtigsten war: Die Menschen waren beim Erreichen des Ziels glücklicher. Im Rückblick war der Fokus auf die benötigte Zeit ein Fehler, der uns erkennen ließ, worum es beim Fjällräven Classic wirklich geht: nämlich die freie Natur allen zugänglich zu machen und zu genießen.

Die kontinuierliche Entwicklung des Classic-Events hat dazu geführt, dass es ab 2020 vier neue Destinationen geben wird – und zwar in Südkorea, China, Deutschland und im Vereinigten Königreich. Jede einzelne Location wurde aufgrund einzigartiger Gegebenheiten ausgewählt. In China sehen wir die Möglichkeit, den Menschen zu zeigen, worum es bei Fjällräven geht und ihnen die Werte zu vermitteln, die uns wichtig sind. In Deutschland wollen wir die Fjällräven-Art des Wanderns bekannter machen – bei der du dein Essen selbst kochst, dein eigenes Zelt aufschlägst und alles Nötige auf deinem Rücken trägst. Das ist in Deutschland nicht üblich und es ist etwas ganz Besonderes, der Outdoor-Kultur etwas Neues mitgeben zu können. Das Vereinigte Königreich – genauer Schottland – ist ebenfalls bedeutungsvoll für uns, da die Landschaft geografisch den schwedischen Bergen sehr ähnlich ist. Es gibt viele Gemeinsamkeiten mit dem schwedischen Original, was die Landschaft, die Berge und die Nähe zur Natur angeht. „Vielleicht werden wir hier langfristig etwas entwickeln, das dem Event in Schweden sehr ähnlich ist“, meint Carl. Das Interesse an einem Classic-Event in Südkorea ist ebenfalls groß. Im Laufe der Jahre haben viele Teilnehmer aus Südkorea an dem Event in Schweden teilgenommen. Daher war es nur logisch, das Event auch einmal nach Südkorea zu bringen.

Wir bei Fjällräven glauben, dass das Wandern mit der eigenen Ausrüstung auf dem Rücken der beste Weg ist, die Natur, die Umwelt und die Welt zu erleben. Es bietet außerdem die Möglichkeit, beim Wandern Kontakt zu anderen aufzunehmen und viel über sich selbst zu lernen. Carl findet: „Damit du dich für den Schutz der Natur und des Planeten interessierst, musst du Zeit im Freien verbringen. Sonst weißt du gar nicht, was es da draußen Schützenswertes gibt. Für unseren Planeten ist es wichtig, die Menschen in die Natur zu bringen. Wir müssen dazu weiterhin einen Teil beitragen.“ Und du wirst es wahrscheinlich auch wirklich genießen – die Leidenschaft, Gemeinschaft und Begeisterung bei diesem Event.

DIESE WEBSITE VERWENDET COOKIES

Diese Seite verwendet Cookies, um dir das Verweilen auf unsere Seite so interessant wie möglich zu machen. Dadurch können wir unsere Seite stetig verbessern. Durch die Nutzung dieser Website stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen über unsere Verwendung von Cookies sowie der Opt-Out-Option oder der Änderung deiner Einstellungen findest du in unserer Datenschutzerklärung und in unseren Cookie-Richtlinien.